• Das Beste

Die Frage die jeder Kampfsportler und Trainer schon 1000 X gehört und sich sicherlich auch schon einmal selbst gestellt hat: "Was ist denn nun der beste Kampfstil?"
Die Antwort ist denkbar einfach:
"Den Besten Kampfstil gibt es nicht !"
Zumindest nicht in der Form wie es manchmal behauptet wird

Natürlich ist jeder Kampfsportler und Trainer von seinen System überzeugt. Wäre das nicht so, wäre er kein guter Sportler oder Trainer. Dennoch sollte die Überzeugung die Realität nicht verdrängen, denn das Beste (im Allgemeinen gesehen) gibt es nun mal nicht.

Wenn es überhaupt etwas gibt, was man als das "Beste" bezeichnen kann ist es dies, dass man unabhängig der ausgeübten Kampfkunst bestimmte Techniken (die persönlichen Favoriten) so lange trainiert, bis sie praktisch im Schlaf funktionieren, also vollkommen automatisiert sind. Am besten eignen sich dafür Techniken, die kompromisslos, schnell und einfach ausführbar sind. Findet man im eigenen Stil nichts was zufriedenstellend funktioniert, sollte man mal über den eigenen Tellerrand schauen. Man braucht nichts neu zu erfinden, die Menschheit prügelt sich nun schon mehreren tausend Jahren auf unterschiedlichste Arten.

Es stellt sich dennoch die Frage: “Was soll man denn nun trainieren wenn nichts das Beste ist ?“
Sofern man nicht aus beruflichen Gründen (Polizei, Personenschutz etc.) bereits in eine Richtung forciert ist, sollte man sich die Kampfsportart oder die Kampfkunst aussuchen, die einem gefällt. Man muss sich im Klaren darüber sein, dass es sich um eine Freizeitbeschäftigung handelt, für die man Geld bezahlt .....

also sollte es auch Spaß machen. Keiner nimmt Klavierstunden wenn er lieber Gitarre spielt. Was einem nun am Besten gefällt muss man ausprobieren. Es gibt etliche Meister die früher andere Stile trainiert oder getestet haben. Irgendwann bleibt man an einer Sache hängen. Dinge die man zuvor trainiert hat sind deshalb keineswegs schlecht oder gar überflüssig. Das Wissen und Können nimmt einem niemand mehr
Abschließend stellt sich immer noch die Frage ob das was Spaß macht auch die nötige Effektivität für die Selbstverteidigung hat. Sicherlich richtig ist die Tatsache, dass es Systeme gibt die nicht so sehr für die Selbstverteidigung geeignet sind. In manchen Stilen wird z.B nur in bestimmten Distanzen gekämpft, sportliche Fairness und Reglement stehen im Vordergrund oder aber die gelehrten Techniken benötigen einen jahrelangenTrainigsaufwand um den Ablauf zu automatisieren. Was man auch immer trainiert, die Effektivität einer Technik beweist sich erst in der Anwendung. Wie bereits zu Anfang erwähnt, schnell und einfach hat sich bewährt.
Das BESTE ist jedoch ein Leben lang seine Kampfkunst zu trainieren ohne das Können jemals ernsthaft anwenden zu müssen, denn egal wie gut man ist, man kann jederzeit verlieren.

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